Was willst du?

Auf Ausbildungssuche

 

Egal ob Mittelschüler, Realschüler oder Gymnasiasten… die Orientierungsphase, in welche Richtung es nach der Schule gehen soll, beginnt bei allen Schülern spätestens 2 ½ Jahre vor Schulschluss. Im Idealfall ist die Orientierungsphase eine Zusammenarbeit von Schüler, Eltern und Schule / Lehrer(n).

 

Gif what 

Die Entscheidende Frage: Was willst du werden? Wenn das so einfach zu beantworten wäre...

 

Mit diesen Tipps kommt ihr der Antwort ein Stück näher 

Schüler

Checke: Was machst du richtig gerne, mit Ausdauer und mit großer Motivation? 

  • Computer, Sprachen und Schriftliches? 
  • Alles Technische interessiert dich? 
  • Du engagierst dich gerne sozial, hilfst Allen und Jedem?
  • Du bist handwerklich geschickt, packst gerne an und hast eine gute, räumliche Vorstellungskraft?
  • Du bist gerne unter Menschen, kannst auf Menschen zugehen und berätst gerne?
  • In welchen Schulfächern bist du richtig gut?

Mach Praktika! Aber mache nur Praktika in Bereichen, die für dich auch wirklich infrage kommen und nimm die Praktika ernst! 
Auch Ferienarbeit ist immer eine gute Option; nicht zuletzt, um in der Firma bei Bewerbungsbeginn schon (hoffentlich positiv) bekannt zu sein.

 

Eltern

Keiner kennt Ihr Kind so gut wie Sie!

2 ½ Jahre bevor Ihr Kind aus der Schule kommt, gilt es, Ihr Kind zu beobachten.

  • In welchem Bereich könnten Sie sich vorstellen, dass Ihr Kind sich um die 45 Jahre lang wohlfühlt?
  • Passen die Noten Ihres Kindes zu dem Beruf, von dem Sie und Ihr Kind denken, er wäre der richtige?Technisch? Handwerklich? Kaufmännisch? Gewerblich? Dienstleistung? Hunderte von Berufen stehen zur Wahl. Informieren Sie sich anhand von Fachbüchern.
  • Die Berufsberatung BIZ (Berufsinformationszentrum) ist eine Möglichkeit oder eine Individual-Berufsberatung durch einen Bewerbungsservice. Hier ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren! Die Wartezeiten im BIZ liegen zwischen 4 und 8 Wochen, bei einem Bewerbungsservice zwischen 1-2 Wochen.

 

Schule/Lehrer

Anbieten von Elternsprechtagen nur zum Thema „richtiger Berufszweig“ / „richtiger Berufsbereich“. Eltern sehen ihre Kinder oft anders als die Lehrer, die täglich mit ihnen zusammenarbeiten.

  • Anbieten von Eltern-Informationsabenden an der Schule durch Agentur für Arbeit, IHK, einen professionellen Bewerbungsservice oder Ähnlichem.
  • Besuch von Bildungsmessen.
  • Anbieten von Berufsfindungstagen an der Schule mit Firmen, die sich vorstellen.
  • Extra Schulstunden zum gemeinsamen Sichten eines Berufsfindungsbuches wie in der Anlage.
  • Freistellung der Schüler für Berufspraktika.

 

Bild Lektuere

In diesen Büchern finden Sie / findet Ihr Informationen darüber, welche Berufe es für welchen Schulabschluss gibt, welche Noten in welchen Fächern der Schüler für den eventuell angestrebten Beruf haben sollte, Interviews mit und Aussagen von Auszubildenden zu diesen Berufen und wie zufrieden sie mit ihrer Berufswahl sind.